Germany’s Next Topmodel – Alles nur Fake?

Germany’s Next Topmodel – Alles nur Fake?

Wer hat in seinem Leben nicht schon mal getrickst? Sicher besser dargestellt als man ist? Wir sind alle keine Engel. Die kleinen Trickerseien gehören zum menschlichen Dasein.

Was aber bei “Germany’s Netx Topmodel” passiert ist schon weniger lustig. Das beginnt mit einem Blick auf deren aktuellen Website. “Zugemüllt” mit zig Werbepflaster (siehe oben), wo nur sehr sehr schwer zu erkennen ist, um was es da eigentlich noch geht.

Die Geschäftsführerin einer der größten deutschen Modellagenturen, Louisa Models, Louisa von Minckwitz erklärte in einem Interview der Süddeutschen Zeitung, dass die Sendung ein falsches Bild der gesamten Branche zeichne. Sie sieht das Ziel der Sendung darin, die Werbeblöcke möglichst teuer zu verkaufen. Sie gesteht Heidi Klum zu dies hervorragend zu erledigen.

Mehr dazu unter Wikipedia.

Ganz klar: Es geht weniger darum, jungen Menschen in die Karriere von Topmodels zu verhelfen als vielmehr um gewinnbringende Platzierung geldpotenter Werbepartner. Nicht umsonst wird Frau Klum vorgeworfen, die Sendung vorrangig zur Eigenwerbung zu nutzen bzw. ihren Werbepartnern, befreundeten Designern oder ihrem Ehemann Seal eine Plattform zu bieten.

Pro7 lebt von der Vermarktung seiner Werbeblöcke. Das ist legitim. Inwieweit sich Frau Klum durch die Art und Weise ihrer Programmgestaltung selber schädigt kann man nur vermuten. Der Vertrag mit dem Süßwarenhersteller, für den Klum seit 2001 warb, ist beendet. Und auch Spots, in denen das Model gespielt bodenständig in Fastfood biss, gehören der Vergangenheit an.

Bei Germany’s Next Topmodel wird dem Zuschauer suggeriert, die “Azubi”-Models laufen bereits auf den angesagtesten Schauen der Welt. Nach Recherchen der Bild Zeitung heißt es aber: “Dumm nur: Es stimmt gar nicht!

Schauen sollen nur für die Sendung arrangiert worden sein. Ob junge Modelabels oder bodenständige Firmen wie z.B. Anja Gockel. Wer’s braucht der macht’s.

Mehr dazu hier bei Bild Online.

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