Magnesium in der Schwangerschaft und Stillzeit

Magnesium in der Schwangerschaft und Stillzeit
Magnesium in der Schwangerschaft und Stillzeit - shutterstock / 10 FACE

Die meisten Frauen wissen, dass während der Schwangerschaft und Stillzeit ein erhöhter Bedarf an Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen besteht. Dass in dieser Zeit aber auch die ausreichende Versorgung mit Magnesium eine wichtige Rolle spielt, wissen wohl die wenigsten.

Magnesiumbedarf in Schwangerschaft und Stillzeit

Durch das Wachstum des ungeborenen Kindes steigt der Bedarf an Magnesium erheblich. Gleichzeitig erhöht sich durch hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft die Ausscheidung von Magnesium über die Nieren um etwa 25 Prozent. Dieser Verlust bei gleichzeitig erhöhtem Bedarf ist selbst bei gesündester Ernährung praktisch nicht aufzufangen. Deshalb sollte jede Schwangere und Stillende zusätzlich mit Magnesium versorgt werden.

Folgen von Magnesiummangel

Magnesiummangel kann den Verlauf einer Schwangerschaft stark beeinträchtigen. Neben Verstopfung, verstärktem Schwangerschaftserbrechen und nächtlichen Wadenkrämpfen kann es zu Bluthochdruck mit verminderter Durchblutung von Plazenta und Gebärmutter kommen. Zusätzlich kann ein erhöhtes Risiko für vorzeitige Wehen, Blutungen und eine Frühgeburt bestehen.

So hilft Magnesium in der Schwangerschaft und Stillzeit

So hilft Magnesium in der Schwangerschaft und Stillzeit – shutterstock / Subbotina Anna

So hilft Magnesium in der Schwangerschaft und Stillzeit

Ausreichende Magnesiumzufuhr kann die typischen Schwangerschaftsbeschwerden wie Brechreiz, Übelkeit und Muskelkrämpfe vermeiden oder zumindest reduzieren und lindern. Die muskelentspannende Wirkung von Magnesium vermeidet Krämpfe der Muskulatur und das Auftreten vorzeitiger Wehen. Zusätzlich kann Magnesium schwere Schwangerschaftskomplikationen vermeiden helfen. Magnesium entspannt die Muskulatur der Blutgefäße und wirkt so dem Bluthochdruck entgegen. Mithilfe von Magnesium können die Zuckerbausteine besser in die Zellen transportiert werden, weil es die Wirkung des Insulins verbessert. Dadurch kann Schwangerschaftsdiabetes verhindert werden.

Stillende Mütter leiden chronisch unter Minderversorgung von Vitalstoffen, denn die Natur hat es so eingerichtet, dass in erster Linie der Nachwuchs gut versorgt sein soll. Dies trifft auch in besonderem Maße auf Magnesium zu. Nur wenn ausreichend Magnesium zur Verfügung steht, bleibt auch für die Mutter etwas übrig.

Äußerliche Anwendung von Magnesium in Schwangerschaft und Stillzeit

Besonders für Schwangere und Stillende hat sich die äußerliche Behandlung mit Magnesium bewährt. Der Magen-Darm-Trakt wird dadurch entlastet und die Wirkung tritt zum Beispiel bei Muskelkrämpfen in den Beinen oder Verhärtung des Bauches unmittelbar ein. Einfach Magnesium Oil sanft in die betroffene Stelle einreiben und in wenigen Augenblicken löst sich der Krampf.

Durch die veränderte Haltung in Schwangerschaft und Stillzeit leidet der Rücken in besonderem Maße. Verspannungen im Nacken–, Schulter- und Lendenwirbelbereich sind die Folge. Eine Massage mit Magnesium Gel entspannt die verhärtete Muskulatur auf ganz besondere Weise.

Unruhezustände und Schlafstörungen lassen sich mit einem Magnesiumbad lindern. 20 Minuten in einem Magnesiumbad bringt Sie zur Ruhe und gibt Ihnen gleichzeitig Kraft und Energie zurück. Ein wohliges Gefühl der Entspanntheit durchströmt den gesamten Körper und lässt Sie eine neue Dimension der Entspannung kennenlernen.

Wem ein Vollbad zu aufwendig ist, kann einen ähnlichen Effekt mit einem Magnesium-Fußbad erleben. Gerade in der Schwangerschaft sind die Beine und Füße durch die verschobene Statik und das erhöhte Gewicht besonderen Strapazen ausgesetzt. Gönnen Sie sich ein Magnesium-Fußbad und schalten Sie für 15 Minuten ab. Es ist nicht nur Balsam für Ihre Füße, sondern Erholung für den gesamten Körper.

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