Neu ausgerichtet: die HKTDC Hong Kong Watch & Clock Fair

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Zur 32. Runde der HKTDC Hong Kong Watch & Clock Fair, die vom 4. bis 8. September 2013 im Hong Kong Convention and Exhibition Centre stattfand, kamen mehr Aussteller und Besucher denn je. Dazu trug sicher auch bei, dass die „Timepiece Extravaganza“ ihr Debut als eigenständige Messe für Marken- und Designeruhren feierte.

Die Messeveranstalter, das Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) zusammen mit der Hong Kong Watch Manufacturers Association und der Federation of Hong Kong Watch Trades and Industries, haben mit dieser Entscheidung den Marktveränderungen Rechnung getragen. Marken- und Luxusuhren sind in China wie auch in anderen Wachstumsmärkten gefragter denn je. Besonders die kaufkräftige Mittelschicht setzt statt auf Preis und Haltbarkeit zunehmend auf Design und Marken. Entsprechend wurde die „Brand Name Gallery“ der Watch and Clock Fair in den vergangenen Jahren stetig erweitert und erhielt nun unter dem Namen „Timepiece Extravaganza“ noch mehr Raum, als eigenständige Messe parallel zur HKTDC Hong Kong Watch & Clock Fair 2013.

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Großer Andrang
Mehr als 750 Aussteller aus 18 Ländern, darunter als Neuzugänge Deutschland, Russland, Singapur und die Türkei, nutzten die Gelegenheit, ihre neuesten Trends, Materialien und Kollektionen auf der weltgrößten Uhrenmesse vorzustellen, in 2012 waren es noch 726 Aussteller aus 12 Ländern. Auch die Besucherzahlen legten deutlich zu: Fast 19.000 Messegäste, sieben Prozent mehr als im Jahr zuvor, informierten sich über künftige Uhren- und Branchentrends (siehe HKTDC-Pressemeldung). Wie Statements einiger Fachbesucher exemplarisch belegen, dient die Hongkonger Uhrenmesse nicht nur als exzellente als Informations-, Networking oder Sourcing-Plattform, sondern eröffnet mit ihrer stärkeren Fokussierung auf Luxusmarken auch mehr Geschäftschancen.

Internationale Markenwelten auf der Timepiece Extravaganza
Unter dem Dach der Timepiece Extravaganza zeigte sich die Uhrmacherkunst von ihren schönsten Seiten: Mehr als 140 Marken aus 18 Ländern, darunter natürlich auch Deutschland und die Schweiz, waren dort zu sehen, sortiert nach Marktsegmenten. So präsentierten sich in der “World Brand Piazza” exklusive Luxusmarken wie Audemars Piguet, Blancpain, Breguet, Chopard, FRANCK MULLER, Glashütte Original, H. Moser & Cie., Hublot, Jaeger-LeCoultre, Piaget, Ulysse Nardin und Zenith. Einen Fokus auf europäische Markenuhren, etwa Aston Martin aus England, Gianfranco Ferre aus Italien oder GO, Girl Only aus Frankreich, setzte zudem der Bereich „Renaissance Moment“. Hinzu kamen „Chic and Trendy“ für modische Markenuhren, etwa von Add Me (Hongkong), Aries Gold (Singapur), Fashiontv (Frankreich), Lego (England) oder TACS (Hongkong) und “Craft Treasure” für hochwertige mechanische Uhren und Schmuckuhren (siehe Fair Daily). Die Öffentlichkeit konnte sich am letzten Messetag von der internationalen Markenvielfalt überzeugen und ihre Lieblingsstücke von 70 Marken käuflich erwerben.

Bewährte Vielfalt auf der Watch & Clock Fair 2013
Wie gewohnt drehte sich die parallel stattfindende „HKTDC Hong Kong Watch & Clock Fair 2013“ um alle Themen rund um das Uhrenhandwerk, angefangen von Rohmaterialen, Einzelkomponenten und Maschinen über Arm-, Wand- oder Standuhren bis hin zu Verpackungen und Handelsservices. Sowohl die „Pageant of Eternity“ mit ihren außergewöhnlichen Designs (siehe interessante Produkte) als auch die beliebte „Small Order Zone“ für kleinere Bestellmengen blieben bestehen. Neben Uhrenschauen sorgten vor allen die Gewinnerstücke des Designwettbewerbs “30th Hong Kong Watch & Clock Design Competition” für Aufmerksamkeit. Insgesamt bot die Messe  30 Veranstaltungen von der Uhrenshow über Produkteinführungen und Seminare bis zu Networking-Events. Zudem befassten sich Vorträge und Fachkonferenzen, wie das „Hong Kong International Watch Forum“ und die „Asian Watch Conference“ mit den neuesten Branchenentwicklungen, Marktstudien und dem Potenzial von Schwellenländern (siehe Programm). Trotz schwieriger Rahmenbedingungen, seien es höhere Produktionskosten, nicht erschlossene Vertriebskanäle oder exorbitante Ladenmieten, so ein Fazit, bieten sich der Uhrenindustrie weiterhin Wachstumschancen, vor allem in China oder den ASEAN-Staaten. Allerdings müssen Qualität und Design stimmen. Laut einer Messeumfrage versprechen etwa modische Uhren, schlanke Designs und auch Uhren mit großen Gehäusen das meiste Potenzial.

Neue Kreationen, Ideen und Vertriebspartner finden sich auf der nächsten Runde der „HKTDC Hong Kong Watch & Clock Fair“ und der „Timepiece Extravaganza“. Beide Messen finden vom 3. bis 7. September 2014 im Hong Kong Convention & Exhibition Centre statt.

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